Nina Ragettli

Freeski Halfpipe

Foto: Keystone Sich oben in den Bergen höchste Ziele zu setzen und mit allen Widrigkeiten umzugehen beherrschen erstklassige Freeski Halfpipe Athleten sehr gut. Richtungswechsel, Drehungen und Wendungen sind für diese Athleten natürliche Bewegungen. Diese Manöverfähigkeit in den Bergen ins Berufsleben zu übertragen ist jedoch eine grosse Herausforderung. Genau das musste die frühere Freeski Halfpipe Juniorenweltmeisterin Nina Ragettli aus dem bündnerischen Valendas meistern. Nachdem sie sich für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 qualifiziert hatte, verletzte sie sich schwer am Knie. Der Traum von Olympia zerplatzte und nach vielen Operationen musste sie vom Spitzensport zurücktreten. Ihr Verband, Swiss Ski vernetzte Nina Ragettli mit dem Project Manager des Swiss Olympic Athlete Career Programme (ACP).

Die Beratung eröffnete ihr neue Horizonte und zeigte ihr auf, wie sie ihr Potenzial optimal einsetzen kann: “Das ACP unterstützt jeden Sportler individuell und geht dabei auf seine Lebensumstände und Bedürfnisse ein.” Nina fehlte zum erfolgreichen Abschluss zur Kauffrau mit Berufsmatura nur noch das Berufspraktikum. Nach einem Beratungsgespräch vermittelte ihr Adecco eine Praktikumsstelle bei der örtlichen Adecco Filiale. Das Praktikum gab ihr neue Perspektiven und Nina schaute motiviert in die Zukunft. Sie packte die Chance und wechselte nach einigen Monaten, mit Hilfe von Adecco, zum Sportamt ihres Heimatkantons Graubünden. Sie erkannte, dass sie viele Fähigkeiten vom Sport in den Berufsalltag übertragen kann, insbesondere ihre Energie und Effizienz.

“Für mich ist das der ideale Ort. Ich arbeite im Büro, organisiere Veranstaltungen und betreue und motiviere Kinder dazu, in den verschiedensten Sportarten aktiv zu werden. Im Rückblick betrachtet, haben mich all die Herausforderungen, die ich mit meiner Verletzung durchlaufen musste, gestärkt, und ich bin Swiss Olympic und Adecco für die Unterstützung durch das ACP Programme unendlich dankbar”, betont Nina.

Thierry Jeanneret, Leiter des Sportdepartments des Kantons Graubünden, bekräftigt:
"Nina kennt die Welt des Sports sehr gut. Sie weiss, wie der Sport organisiert ist und kann dadurch die Anliegen unserer Kunden optimal bearbeiten. Nina ist kommunikativ, arbeitet gerne mit Menschen und ist ein sehr guter Motivator. Die Erfahrungen haben Nina zu einer starken Person reifen lassen. Sie meistert stressige Situationen mit einer guten Übersicht und bewältigt auch einen hohen Arbeitsanfall ruhig und mit hoher Effizienz.”